«

»

Auch für zu Hause zum Beschriften interessant?

Etikettendrucker – Unverzichtbar im Versandhandel

Einen Laserdrucker kennt jeder. Aber es gibt eine Reihe von Spezialdruckern, die nicht so landläufig bekannt sind. Etikettendrucker sind zum Beispiel solche Geräte. Obwohl sie aus dem modernen Versand und Verkauf nicht mehr wegzudenken sind. Werden doch die meisten Informationen im Supermarkt per Barcodes übertragen. Und diese Barcodes finden sich unter anderem auf Etiketten. An der Supermarktkasse kommt dann auch noch ein anderes Erzeugnis bestimmter Spezialdrucker zum Einsatz: Wenn man nämlich mit Karte bezahlt. Diese Karten sind von besonderen Kartendruckern hergestellt. Beide Arten von Druckern wollen wir uns im Folgenden anschauen und auf die Eigenschaften und die Anwendungsbereiche eingehen.

 

Etiketten für den Versandhandel, das Büro oder zu Hause
Die Anwendungsbereiche von Etikettendruckern sind vielfältig und genauso vielfältig sind auch die angebotenen Geräte. Auf dem Markt finden sich spezialisierte Lösungen für so gut wie jede Gelegenheit. Drucker mit geringem Druckvolumen, die man zu Hause oder im Büro benutzt bis hin zu Druckern, die wie am Fließband arbeiten und eine hohe Zahl an Etiketten pro Stunde drucken müssen, zum Beispiel in einem Lagerhaus oder in einer Postfiliale. Es gibt inzwischen für alle Bereiche die optimale Lösung. Sogar Drucker für Farbetiketten sind erhältlich, aber so nebensächlich, dass wir von ihnen in diesem Bericht absehen wollen. Die Hauptaufgaben sind immer noch der Druck von Etiketten für den professionellen Bedarf: In Versand- und Lagerhäusern, bei Online-Shops und im Einzelhandel. Etikettierung bedeutet, dass man Daten leicht und schnell in ein System eingeben und genauso wieder auslesen kann. Barcodes sind allgegenwärtig. Etiketten werden aber auch für Adressen benutzt. Kaum ein Büro oder eine Agentur verschickt heute noch handgeschriebene Briefe. Und auch die Adressen und Anschriften sind gedruckt. Da man aber nicht immer den Briefumschlag selbst bedrucken kann, finden Etiketten hier einen häufigen Einsatz. An welchen Orten und in welchen Situationen ist man noch auf Etiketten angewiesen? Wir haben es eingangs bereits erwähnt: Im Haushalt. Das klingt banal, macht aber aufwendige Beschriftungen leichter. Ob man für den Haushaltsordner eine Markierung braucht oder für die Tiefkühltruhe. Tatsächlich sind Etikettendrucker so günstig geworden, dass sie auch für den privaten Gebrauch erschwinglich sind.

 

Unterschiedliche Verfahren garantieren die besten Ergebnisse
Etiketten werden mit Hilfe von verschiedenen Verfahren gedruckt. Hauptsächlich werden von den großen Herstellern zwei Verfahren angewendet. Das Thermodirektverfahren und das Thermotransferverfahren. Beide Druckweisen haben bestimmte Vorteile und die Entscheidung, welchen Etikettendrucker man sich zulegt, hängt ganz von der Verwendung der Etiketten ab. Der Thermodirektdruck eignet sich im Besonderen für Etiketten, die keiner langen Haltbarkeit bedürfen. Besonders im Versand ist es nicht wichtig, dass die Adressen für alle Ewigkeit lesbar sind, denn nach ein paar Tagen ist die Sendung am Bestimmungsort. Bei diesem Druckverfahren werden Etiketten benutzt, die mit einer Farbschicht überzogen sind, die durch die Hitze entweder freigesetzt oder belassen wird und so das Druckbild erzeugt. Das Thermotransferverfahren hingegen stellt Etiketten her die lange lesbar sind und auch bei hoher Sonneneinstrahlung und schlechten Witterungsbedingungen nicht verblassen. Eine sogenannte Thermotransferfolie sorgt in diesem Verfahren dafür, dass die Farbe unter Verwendung von Hitze auf das Etikett übertragen wird. Die günstigere Variante ist natürlich die erstgenannte. Diese eignet sich auch für den Haushalt sehr gut. Die Zufuhr der Etiketten-Rohlinge erfolgt bei allen Modellen über Endlosband. Die Etiketten sind natürlich selbstklebend.

 

Selbstklebende Etiketten machen den Versand einfacher und schneller
Die Vorteile der selbstklebenden Etiketten, die schnell gedruckt sind und immer die richtigen Informationen und Schreibweisen haben, liegen auf der Hand. Sie machen den Handel und Vertrieb einfacher, erleichtern das Frankieren von Briefen – zum Beispiel durch die Internet-Briefmarke – und helfen beim Organisieren, indem Ordner und andere Schriftstücke leicht gekennzeichnet werden können. Im Privathaushalt sind Etikettendrucker eine Erleichterung, wenn man die Geräte einfach per USB an den Computer anschließen kann und ohne lange Einstellungen die gewünschten Etiketten bekommt. Die Anschaffung lohnt aber nur, wenn man wirklich eine große Menge druckt im Verlauf des Jahres. Eine ganz andere Art von Druckern sind die Kartendrucker, auch Chipkartendrucker genannt. Sie sind für den Haushalt tatsächlich völlig ungeeignet und finden ihre Verwendung in der Regel in der Industrie, wo Plastikkarten als Ausweis für die Mitarbeiter ausgegeben werden. Diese Drucker sind vor allem zuständig für die Produktion der Karten, die heute unseren Alltag bestimmen. Diese werden allerdings in solchen Mengen hergestellt – ob für Kreditbanken, Krankenkassen, Universitäten usw. – dass man sich keinen normalen Kartendrucker vorstellen sollte. Denn die Anwendungsbereiche der Plastikkarten sind meist so professionalisiert und unterliegen teilweise dem Datenschutz, dass eine Herstellung daheim nicht angemessen wäre.

 

Scheckkarten, Chipkarten, Ausweise & Co
Die klassischen Anwendungsbereiche dieser Karten sind neben der Erfassung der Zeit – zum Beispiel in einem Arbeitsbereich – und der Zutrittskontrolle zu bestimmten Räumen, vor allem personalisierte Mitgliedskarten, Abo-Ausweise und Dauerkarten für den öffentlichen Nahverkehr. Deswegen sind diese Karten nicht so einfach zu Hause zu drucken und werden von modernen und professionalisierten Druckereien hergestellt. Diese Drucker sind zwar ebenfalls für den Hausgebrauch erhältlich und arbeiten nach ähnlichen Verfahren wie wie Etikettendrucker – Thermodruck auf vorher beschichtete Karten – aber im Grunde nicht für den Privatgebrauch zu empfehlen. Es sei denn, man möchte allen Familienmitgliedern eine Zutrittskarte für das Wohnzimmer ausstellen. Diverse Kartenlesegeräte finden sich analog zu den beschriebenen Anwendungsbereichen heutzutage an fast allen Orten. Ob beim Geldautomat, in der Arztpraxis, an der Kasse im Supermarkt oder beim Optiker. Kundenkarten und Bibliotheksausweise werden heute ebenfalls als Plastikkarten ausgegeben, die einen Chip haben, auf dem die Daten gespeichert sind.

 

Wie sieht es bei Euch aus – nutzt ihr zu Hause einen Etikettendrucker?

 

Kommentar hinzufügen

The following two tabs change content below.
Gründer von PC-Pedia.de - Ich schreibe über alles, was mich in der Welt der Technik interessiert. Natürlich dürfen hier auch Games nicht fehlen. ;) Meine letzten Testberichte: Nokia Lumia 720 Unboxing & Hands-on (Video) & LG 23ET83 – 23 Zoll Full HD Touch-Monitor im Test
notebooksbilliger.de