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Mark Zuckerberg ist offenbar im Kaufrausch

Facebook übernimmt Oculus VR für 2 Milliarden US-Dollar

Nachdem Facebook vor wenigen Wochen erst den Multiplattform-Messenger-Dienst WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar übernommen hat, reißt sich Mark Zuckerbergs soziales Netzwerk nun Oculus VR, den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, unter den Nagel. Für Oculus VR muss Facebook insgesamt 2 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen.

Wie Facebook in einer Pressemitteilung bekannt gab, setzt sich die Kaufsumme wie folgt zusammen: 400 Millionen US-Dollar in bar und 1,6 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien (23,1 Millionen Aktien im Wert von 69,35 US-Dollar pro Stück). Zudem sollen nach dem Erreichen bestimmter Meilensteine weitere 300 Millionen Euro an den Hersteller Oculus VR fließen.

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Oculus Rift wurde ursprünglich über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert, weshalb der Deal mit Facebook bei den Unterstützern des Projekts keinen wirklich großen Anklang findet. In den Komentaren auf Kickstarter ließt man, dass diese sich regelrecht verraten fühlen.

Der Erfinder von Minecraft, Markus Persson alias Notch, zog als erster Entwickler bereits seine Konsequenzen aus dem Geschäft zwischen Facebook und Oculus VR. In einem Tweet beim Microblogging-Dienst Twitter schrieb Persson, dass er sofort alle Gespräche mit Oculus VR abbrechen werde. Dabei ging es um eine Umsetzung von Minecraft für die Virtual-Reality-Brille ‘Oculus Rift’. Daraus wird nun wohl nichts mehr werden. Als Grund dafür gab Markus Persson an, dass ihm Facebook Angst mache.

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Quelle: WPCentral

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Gründer von PC-Pedia.de - Ich schreibe über alles, was mich in der Welt der Technik interessiert. Natürlich dürfen hier auch Games nicht fehlen. ;) Meine letzten Testberichte: Nokia Lumia 720 Unboxing & Hands-on (Video) & LG 23ET83 – 23 Zoll Full HD Touch-Monitor im Test
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