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Windows 8 soll sich schlechter verkaufen als erwartet

Obwohl Microsoft von seinem neuen Betriebssystem, innerhalb der ersten vier Tage, bereits vier Millionen Upgrades verkaufen konnte, soll man intern mit den derzeitigen Verkäufen nicht zufrieden sein. Dabei soll der Softwarekonzern vor allem von den geringen PC-Verkäufen enttäuscht sein. Dies will Windows-Spezialist Paul Thurrott von einer Quelle erfahren haben.

Den Gerüchten zufolge seien die mäßigen Verkäufe nicht auf Windows 8 selbst zurückzuführen, sondern auf Microsofts OEM-Partner. Der Vorwurf: Angeblich seien die Produkte der Hardware-Partner zum Teil nicht attraktiv genug, oder sie wären nicht in ausreichenden Stückzahlen verfügbar. In einem Zitat der Quelle heißt es sogar, dass die PC-Hersteller einfach zu unfähig zum Liefern seien.

Neben diesen Gerüchten, nannte Thurrott aber auch eigene mögliche Gründe. Seiner Ansicht nach habe Microsoft einen ungünstigen Zeitpunkt für den Marktstart von Windows 8 gewählt. So seien Firmen wegen der aktuellen Wirtschaftskrise eher zurückhaltend bei einem Umstieg auf ein neues Betriebssystem. Zudem hätten Verbraucher, aufgrund der vielen Gerätetypen, wie PCs, Tablets, Notebooks, Netbooks oder Ultrabooks, zwar die Qual der Wahl, dies führe aber vor allem bei Gelegenheitsnutzern gleichzeitig zu Verwirrungen. Diese würden sich folglich von einem Neukauf erst mal distanzieren. Außerdem seien viele mit ihren alten PCs noch zufrieden.

Wann Microsoft die offiziellen Verkaufszahlen veröffentlichen wird, ist derzeit noch offen. Auch wie sich Windows 8 im Allgemeinen etablieren wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: Paul Thurrott

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Gründer von PC-Pedia.de - Ich schreibe über alles, was mich in der Welt der Technik interessiert. Natürlich dürfen hier auch Games nicht fehlen. ;) Meine letzten Testberichte: Nokia Lumia 720 Unboxing & Hands-on (Video) & LG 23ET83 – 23 Zoll Full HD Touch-Monitor im Test
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