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Preise für Festplatten bleiben bis 2014 hoch

Obwohl sich die Festplattenindustrie langsam von den Folgen der Flutkatastrophe in Thailand erholt, verhindern nun Übernahmen und Zusammenschlüsse in der Festplatten-Branche, dass die Preise wieder auf “Vorflut-Niveau” sinken. Dies geht aus einer Prognose des Marktforschungsunternehmens IHS iSuppli hervor.

Demnach werden die Festplatten noch bis ins Jahr 2014 teurer bleiben als vor dem Hochwasser in Thailand, das zahlreiche Produktionsstätten beschädigt bzw. zerstört hatte. Obwohl die Produktion fast ein Jahr nach der Flut wieder angelaufen ist, sollen sich die Preise für Festplatten in naher Zukunft kaum nach unten bewegen.

Nach der Flutkatastrophe stiegen die Preise im vierten Quartal 2011 um 29 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal desselben Jahres und blieben im ersten Quartal 2012 weitgehend stabil. Obwohl im dritten Quartal 2012 sogar mehr Festplatten ausgeliefert werden sollen als vor der Überschwemmung sollen die Festplattenpreise auch bis Mitte dieses Jahres, abgesehen von geringeren Anpassungen, weiterhin stabil bleiben.

Nach den Zusammenschlüssen von Seagate und Samsung sowie Western Digital und Hitachi, teilen sich nun die beiden größten Hersteller 85 Prozent des gesamten Marktes. Nach Ansicht der Analysten seien die Hersteller dadurch in der Lage, die Preise für Festplatten künstlich auf einem hohen Niveau zu halten.

Quelle: iSuppli

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