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Telekom muss auf Geschwindigkeitsdrosselung für VDSL hinweisen

(Bild: Deutsche Telekom)

Nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) hat das Bonner Landgericht entschieden, dass die Deutsche Telekom im Internet nicht mehr mit Aussagen über hohe Übertragungsgeschwindigkeiten werben darf, ohne dass dabei deutlich auf eine mögliche Drosselung der Geschwindigkeit bei zu hohem Datentransfer hinzuweisen.

Die Deutsche Telekom hatte beispielsweise eine VDSL-Verbindung mit bis zu 25 Mbit/s, ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung beworben. Der Hinweis auf die mögliche Geschwindigkeitsdrosselung war nur im Kleingedruckten, umständlich in einem PDF-Dokument zu finden: Wer in einem Monat 100 GB Datenvolumen überschreitet, bei dem wird der Internetzugang für den Rest des Monats auf 6 Mbit/s verlangsamt.

Die Werbung sei daher irreführend, da der Verbraucher bei dem Angebot davon ausgeht, dass keine Drosselung der Internetgeschwindigkeit erfolgt, auch nicht nachdem ein bestimmtes Datenvolumen erreicht wurde. Zudem seien solche Werbeaussagen kaufentscheidend. Auch sei der Hinweis auf die Drosselung innerhalb der Leistungsbeschreibung nicht ausreichend, um die Irreführung des Verbrauchers zu beseitigen.

Quelle: Pressemitteilung

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